KünstlerInnen und AktivistInnen der DoNAUtik
GANZTÄGIG // AKTIONEN UND INFORMATIONEN BEIM GESTRANDETEN BOOT
DoNAUtik ist eine Personengruppe, die sich rund um die Stadtwerkstatt Linz formierte. Die DoNAUtik arbeitet an Utopien, die auf einer kritischen Analyse von informationsverarbeitenden Maschinen basiert. Zu diesem Zweck war es notwendig den Arbeitsschwerpunkt auf Wasser, Natur und die gesamte Evolution zu verlegen. Die DoNAUtik betreibt neben einem Wohnschiff im Linzer Winterhafen, eine Forschungsboje bei der Nibelungenbrücke, kleine schwimmende Gärten und andere Schwimmkörper, die alle als kleine Inseln betrachtet werden können. Ein Boot ist nach dem österreichischen Medienkünstler Franz Feigl benannt, der 2001 in Amsterdam gestorben ist. Dieses 10 Meter lange, 4 Tonnen schwere holländische Kanalboot, wird bei DÉJÀ-VU Grundberührung auf der Verkehrsinsel haben. Dort angelandet, wird es als Versorgungs- und Gästeschiff im Trockenen funktionieren.
An diesem Tag wird DoNAUtik unter anderem über die Verlandungspläne der Stadt Linz informieren. Die Stadt möchte alle drei Linzer Hafenbecken zuschütten, um teures trockenes Bauland zu gewinnen. Wir finden aber, dass lebendige Wasserflächen auf denen man wohnt und arbeitet eine Stadt kulturell bereichern. Weiters werden wir den Niedergang der österreichischen Marine und den verlorenen Zugang zum Meer reflektieren. Die Folgen sind bis heute spürbar, ein viel zu grosser Wasserverwaltungsapparat brachte eine Bürokratisierung und einen rigorosen Umgang mit den verbleibenden Wasserflächen. In keinem europäischen Land ist am Wasser weniger möglich als in Österreich.
Linzer Kulturorganisationen und EinzelkünstlerInnen suchen Alternativen. Wir haben deshalb eine Unterschriftenliste gegen die Verlandung des Linzer Stadthafens gestartet. http://verland.ung.at
AUFRUF: SCHAUT BEIM GESTRANDETEN BOOT AUF DER INSEL VORBEI UND ERZÄHLT EURE VISIONEN UND ERLEBNISSE ZUM THEMA WASSER UND STADT!
NEW CITY PUNK
20:00 DJ LINE
POCKET TV.
10:00–16:00 // WORKSHOP MIT DORF TV / MARKUS LUGER
Mit Handy oder Pocketkamera eigene Clips fürs Fernsehen drehen. Smartphones erobern die Hosen- und Handtaschen der Menschen. Video produzieren war noch nie so einfach. Die Idee hinter pocket tv: Einfach produzieren! Mit dem Handy oder Pocketkamera eigene Clips gestalten, über Internet auf www.dorftv.at hochladen und damit auf Sendung gehen.
dorf tv. bringt eure Handyvideos ins Fernsehen! Einfach auf www.dorftv.at hochladen und senden. Der Workshop zeigt, worauf man beim Produzieren aufpassen muss: Ton, Licht und Kameraeinstellungen. Gemeinsam wird ein inhaltliches Konzept erarbeitet. Möglich ist (fast) alles. Experimentelles und Künstlerisches, Interviews mit FreundInnen, die kleinen Geschichten des Lebens …
Die pocket tv Clips laufen im dorf tv. Zu sehen über DVB-T Antenne im oberösterreichischen Zentralraum.





